Kurzvorstellung:
Unser zertifizierter Entwickler hat mehr als 12 Jahre Erfahrung im Umfeld J2EE, CoreMedia und Webentwicklung allgemein – sowohl im Frontend-, als auch im Backend-Bereich.

Bei der Verwendung von Subversion und IntelliJ 10 kommt es gelegentlich beim Löschen ganzer Packages zu Problemen, wenn IntelliJ die Versionskontrolle in einem Verzeichnis übernommen hat.
Es soll z.B. das gesamt Package “com.emarsys.e3.api” gelöscht werden. Dazu löschen wird das Verzeichnis “com” in IntelliJ.
Der Befehl svn stat zeigt und die lokalen Änderungen an:
stephanscharff-rahn>svn stat D mailservice-server/src/test/java/com D mailservice-server/src/test/java/com/emarsys D mailservice-server/src/test/java/com/emarsys/e3 D mailservice-server/src/test/java/com/emarsys/e3/api
Erster Versuchen eines Commits des Lösch-Vorgangs:
stephanscharff-rahn>svn commit -m "Refactoring: removed unused tests" Deleting mailservice-server/src/test/java/com svn: Commit failed (details follow): svn: Directory '/mail_service/trunk/mailservice-server/src/test/java/com' is out of date
Diese Anzeige verwundert, da es in der Zwischenzeit zu keinem weiteren Commit gekommen ist. Dieser Konflikt kann mit dem Befehl svn resolve aufgelöst werden:
stephanscharff-rahn>svn resolve --accept=working mailservice-server/src/test/java/com Resolved conflicted state of 'mailservice-server/src/test/java/com'
Erst der zweite Commit löst das Löschen auf dem SVN-Server aus:
stephanscharff-rahn@/baustelle/affinitas/ms_trunk\>svn commit -m "Refactoring: removed unused tests" Deleting mailservice-server/src/test/java/com Committed revision 1569.
Autor: Stephan Scharff-Rahn
Du hast eine bessere Lösung oder eine Anmerkung zu diesem Artikel? Wir freuen uns über Kommentare und Empfehlungen.
Austausch mit anderen Entwickler im systemfeld – Entwickler-Netzwerk auf XING: https://www.xing.com/net/prifd7c9fx/systemfeld/
Sucht man zum Thema Wissensmanagement bei der größten Online-Enzyklopädie Wikipedia, findet man folgenden Text:
“Wissensmanagement ist die methodische Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens (organisatorisches Wissensmanagement) bzw. der eigenen Person (Persönliches Wissensmanagement). Unter der Wissensbasis werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation bzw. Person zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben hat oder haben sollte.”
Im Zeitalter von Enterprise 2.0 stelle ich folgende These auf:
“Das klassische Wissensmanagement ist tot”
Wie kam es dazu? Als Enterprise 2.0 werden Unternehmen gesehen, die Ihre Kommunikation über Web 2.0-Tools wie z.B. Social Media Plattformen, WIKIs und ähnliche organisieren. Sie verbinden die Mitarbeiter untereinander über Abteilungsgrenzen hinweg. Diese Entwicklung ist ein logischer Schritt aus der vorauseilenden Kommunikations-Evolution. In den 80′er Jahren wurden Computer miteinander vernetzt, in den 90′er Jahren wurden Webseiten im Internet miteinander vernetzt – und in diesem Jahrzehnt werden Menschen mit Hilfe des Web 2.0 miteinander vernetzt.
Und dies mit weitreichenden Folgen. Mitarbeiter eines Unternehmens sind es immer mehr gewohnt, auf relevante Informationen schnell und unkompliziert zugreifen zu können. Sie sind es gewohnt, diese Informationen zu vernetzen, zu bewerten und sie zu kommentieren. Die Mitarbeiter teilen sich als Individuen mit und bilden mit der Zeit im sozialen Netz des Arbeitsumfeldes eine eigene Meinungs- bzw. Wissensmarke. Früher wurden diese starken Marken die Stillen Eminenzen genannt. Bei ihnen holten sich Kollegen guten Rat. Diese Stillen Eminenzen können heutzutage Ihr Wissen im Web teilen. Ihre Kollegen werden deren Beiträge stärker verlinken als die der Anderen. Damit werden Sie zu eigenen Marken – zu Öffentlichen Eminenzen. Nun kann nicht nur der angrenzende Flur sondern die ganze Firma profitieren.
Die beteiligten Individuen des Netzwerks, Mitarbeiter aber auch Kunden, teilen sich ihr Wissen. Durch Kommentare und Verlinkungen wird nicht nur Wissen geschaffen, es wird auch entschieden, was relevantes Wissen ist und wer es generiert. Wer dies zulässt, kann die Chance nutzen, die besten Informationen für sich und die Firma arbeiten zu lassen. Es braucht kein streng organisiertes Vorschlagswesen mehr, sondern Mitarbeiter schreiben, was an Produkten, Diensten und Prozessen verbessert werden soll. Ist daran auch der Kunde beteiligt, kann Ihm genau das angeboten werden, was er sich wünscht.
Diese Sichtweise hat jedoch eine wichtige Konsequenz für Führungskräfte. Wenn grenzübergreifend kommuniziert wird, wird auch an den Führungskräften vorbei kommuniziert. Sie sind nicht mehr alleiniger Informationsgeber und -lenker. Der Prozess der Informationserzeugung und die Weitergabe arbeiten selbstorganisierend, womit sich der Grad an politischer Einflussnahme ändert.
Die neue Aufgabe der heutigen Führungskräfte besteht nicht mehr darin, Wissen zu managen, sondern diesen Vorgang zu moderieren und zu betreuen. Die Mitarbeiter mit den neuen Werkzeugen vertraut zu machen und mit gezielten Fragen und Bildung von Foren den Aufbau von Wissen voran zu treiben.
Betrachtet man sich mit diesem Blickwinkel das Zitat aus Wikipedia: “Wissensmanagement ist die methodische Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens”, so ergibt sich ein neues Bild:
“Das Wissen beinflusst die Basis einer Enterprise 2.0. Das Unternehmen organisiert und moderiert den aktiven Wissensaustausch.”
Autor: Stephan Scharff-Rahn